Im Gegensatz zur Herstellung mit Sicherheitsnadeln werden keine Kleidungsstücke beschädigt (vor allem bei Festtagskleidung wie Hochzeiten ein großer Vorteil)
ein sehr einfaches Anbringen an die Kleidung ohne Verletzungsgefahr
beliebig oft wiederverwendbar
Am schnellsten zum Ergebnis führen fertig konfektionierte Namensschild-Magnete mit 3M-Kleber und mitgeliefertem Metall-Gegenstück. Kleben, andrücken, fertigt. Flexibler wirst du mit selbstklebenden Neodym-Scheiben oder -Quadern in 10–20 mm Kantenlänge bzw. 8–15 mm Durchmesser: Sie tragen wenig auf, halten stark und bleiben auch bei häufigem Wechsel im Einsatz. Für sehr leichte Papp- oder Folienschilder lässt sich auch Magnetband verwenden; bei Kleidung empfiehlt sich jedoch Neodym wegen der höheren Punktkraft. Wenn das Schild groß ist, setze zwei schmale Magnete nebeneinander – so verteilst du die Kräfte und vermeidest Kippen.
Setze auf Kleber mit hoher Scherfestigkeit, zum Beispiel 3M-Acrylat, und gib dem Kleber Zeit zum Aushärten. Runde Kanten am Schild schonen Stoffe zusätzlich. Vermeide direkte Hitze beim Laminieren über dem Magneten, damit die Magnetisierung nicht leidet. Für Kinder, Personen mit sensibler Haut oder sehr feinen Stoffen eignen sich flache Magnetschließen mit abgerundeten Kanten besonders gut. Wichtig: Träger mit Herzschrittmacher oder ICD sollten Namensschilder mit Magneten nicht direkt über dem Aggregat tragen – weiche in diesem Fall auf Clip- oder Klettlösungen aus.
Ein Standardschild aus Kunststoff oder Acryl (40–60 g) hält mit zwei flachen Neodym-Scheiben sicher an Hemd oder Bluse. Ein schwereres Metallschild (80–120 g) profitiert von größeren Quadern oder einer Kombination aus Magnet plus gummierter Zwischenlage. Bei Winterjacken oder dickem Zwirn plane eine Stufe stärker, da der Stoffspalt die Magnetkraft dämpft. Je größer die Auflagefläche, desto stabiler liegt das Schild am Körper.