
Neodym Magnete mit Stahltopf sind zum Einkleben gedacht. Das geniale an Ihnen: Der Stahltopf sichert die Neodym Magnete vor Beschädigungen und verstärkt die Magnetkraft in die geöffnete Richtung. Somit wird bei einer "gleichen" Magnetgröße gegenüber einem herkömmlichen Neodym Scheibenmagnet eine stärkere Kraft erzielt. Sehr beliebt sind diese Magnete im Möbelbau besonders bei Schreinern.
Darüber hinaus kommen sie häufig im Laden- und Messebau zum Einsatz, wenn Blenden, Abdeckungen oder Displays sauber einrasten und trotzdem jederzeit lösbar bleiben sollen. Auch im Innenausbau schätzen Trockenbauer und Innenarchitekten die unsichtbare Befestigung, etwa für Revisionsklappen oder verdeckte Paneele. In Werkstätten und Prototypenbau dienen die Magnete als schnelle Fixierlösung, wenn Aufbauten flexibel bleiben müssen.
Selbst im Modellbau und bei hochwertigen DIY-Projekten sind sie gefragt, weil sie kraftvoll halten, ohne die Optik zu stören.
Wenn Befestigungen unsichtbar bleiben sollen, spielen diese Magnete ihre Stärke aus. Im Möbel- und Innenausbau schließen Klappen sauber, Blenden rasten satt ein, Displays sitzen spielfrei. Im Messe- und Prototypenbau entsteht aus „mal eben einkleben“ eine Verbindung, die hält und sich dennoch wieder lösen lässt.
Der Stahltopf wirkt wie ein Verstärker: Er lenkt die Magnetkraft nach vorn und schützt den Neodym Magnet vor Stößen. So erreichen Sie bei gleicher Baugröße spürbar mehr Zug als mit einer nackten Scheibe – ideal, wenn Platz knapp ist und die Optik stimmen muss.
Wählen Sie die Größe nach Aufgabe, nicht nach Zufall. Je näher Magnet und Gegenstück aufeinanderliegen, desto mehr Kraft kommt an. Schon eine lackierte Fläche zählt als Abstand; planen Sie daher eine kleine Reserve ein, wenn Dekor, Furnier oder Folie im Spiel sind. Neodym fühlt sich bis 80 °C wohl – perfekt für Möbel, Laden- und Innenausbau. Achten Sie auf den richtigen Magnete für Ihre Anforderung. So kann ein Ferrit Topfmagnet mit Bohrung und Senkung eine deutlich Höhere Temperatur von bis zu 200 °C standhalten. Das Wichtigste für dauerhaft guten Halt ist jedoch die Vorbereitung: entfetten, plan anlegen, dünn und vollflächig verkleben. Gegenstücke aus Metall haben wir in verschiedenen Varianten, entweder Haftgründe zum anschrauben oder Haftgründe selbstklebend.
Die runden Einbaugrößen starten bei Ø 10 × 4,5 mm mit etwa 2,5 kg Zugkraft und reichen bis Ø 32 × 7 mm mit bis zu 36 kg. Alle Varianten sind Neodym im Stahltopf, unbeschichtet, für den Einsatzbereich bis 80 °C ausgelegt. Damit decken Sie vom feinen Möbelriegel bis zur kräftigen Blende alles ab – schlank im Einbau, stark in der Wirkung.
Kleben Sie den Magneten flächenbündig ein und vermeiden Sie Keileffekte: Eine dünne, gleichmäßige Klebstoffschicht hält besser als ein „Hügel“. Richten Sie den Magneten auf Anschlag aus, damit er später sauber anzieht. Wenn der Lack perfekt bleiben soll, hilft am Gegenstück eine hauchdünne Schutzfolie – die Haftung bleibt, die Oberfläche ebenso.
Passende Gegenplatten sorgen für definierte Haftflächen und verlässliche Wiederholgenauigkeit. Für Anwendungen mit spürbarer Querbelastung sind gummierte Topfmagnete die ruhigere Wahl. Benötigen Sie statt Kleben eine verschraubte Lösung, führen Topfmagnete mit Senk- oder Zylinderbohrung elegant zum Ziel.
Halten die Magnete durch Furnier oder Dekor?
Ja – solange die Schicht dünn bleibt. Jeder zusätzliche Abstand kostet Kraft, deshalb lieber eine Nummer größer wählen, wenn Sie unsicher sind.
Warum wirken sie stärker als reine Scheibenmagnete?
Der Stahltopf bündelt das Magnetfeld nach vorn. Dadurch wird die nutzbare Zugkraft höher, obwohl der Magnet genauso groß wirkt.
Welcher Klebstoff eignet sich?
Ein hochwertiger Konstruktions- oder Epoxidkleber auf sauberer, entfetteter Fläche liefert die dauerhaftesten Ergebnisse.
Wichtig: Topfmagnete "entfalten" ihre vollständige Haftkraft nur bei direktem und vollständigen Kontakt auf dem Gegenstück. Schon bei einem kleinen Abstand zum ferromagnetischen Material ist die Haftkraft deutlich reduziert. Bei einem größeren Abstand zum Gegenstück sind Neodym-Scheibenmagnete in der Regel besser geeignet, da sie eine höhere Distanz überbrücken können.