
Ein Topfmagnet mit Gewindebuchse aus Ferrit eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Bauteile verschraubt und gleichzeitig höhere Temperaturen berücksichtigt werden müssen. Die integrierte Gewindebuchse ermöglicht das direkte Einschrauben von Schrauben oder Gewindestangen, wodurch sich der Magnet sicher in Konstruktionen einbinden lässt. Diese Bauform wird bevorzugt eingesetzt, wenn eine feste, dauerhafte Verbindung gefragt ist.
Ferrit-Topfmagnete bieten eine solide Haftkraft bei gleichzeitig hoher Temperaturbeständigkeit. Im Vergleich zu Neodym sind sie bei gleicher Baugröße schwächer, überzeugen jedoch durch ihre Widerstandsfähigkeit und ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der verzinkte Stahltopf bündelt die Magnetkraft gezielt auf die Haftfläche und schützt den Ferritkern vor mechanischen Einflüssen.
Diese Topfmagnete mit Gewindebuchse sind für Temperaturen bis 200 °C ausgelegt. Damit eignen sie sich für technische Anwendungen, im Ofen- und Anlagenbau sowie überall dort, wo Neodym-Magnete an ihre thermischen Grenzen stoßen würden.
Das Sortiment reicht von kompakten Ausführungen mit Ø 20 mm, 7 mm Höhe, M4-Gewindebuchse und ca. 3,4 kg Haftkraft bis zu größeren Varianten mit Ø 50 mm, 11 mm Höhe, M8-Gewindebuchse und bis zu 24 kg Haftkraft. Alle Modelle sind mit Ferrit-Magneten bestückt, verzinkt und für anspruchsvolle Umgebungen geeignet.
Wenn bei gleicher Baugröße eine deutlich höhere Haftkraft benötigt wird und keine hohen Temperaturen zu erwarten sind, empfehlen wir unsere Neodym Topfmagnete mit Gewindebuchse.
Topfmagnete mit Gewindebuchse aus Ferrit kommen vor allem im Maschinen- und Anlagenbau, in thermisch belasteten Umgebungen sowie bei dauerhaften Montagelösungen zum Einsatz. Durch die verschraubbare Aufnahme lassen sich Bauteile stabil befestigen und bei Bedarf wieder lösen.