Als Wilhelm sich Gedanken über ein Hochzeitsgeschenk für seine Nichte machte, war schnell klar: Es sollte etwas Persönliches werden. Kein Produkt von der Stange, sondern etwas, das Erinnerungen trägt – genau wie die Ringe, die es aufbewahren soll. Aus dieser Idee entstand ein besonderes Projekt: ein handgefertigtes Herz aus edlem Nussbaumholz – mit einem raffinierten Verschluss, der dank unserer Neodym Mangete sicher und unsichtbar funktioniert.
Das Projekt vereint klassisches Holzhandwerk mit moderner Technik: Zwei passgenaue Herzhälften, in der Mitte ein Fach für die Eheringe, gehalten durch starke Magnetkraft. Die Magnete sorgen für ein präzises Schließen – ganz ohne Scharniere oder sichtbare Verbindungselemente.
Mit etwas Geduld, handwerklichem Geschick und den richtigen Werkzeugen entsteht ein Unikat, das mehr ist als eine Ringbox – es ist ein Symbol der Verbindung. In der folgenden Anleitung zeit Wilhelm, wie er das Projekt umgesetzt hat – Schritt für Schritt, mit allen Materialien, Werkzeugen und Tipps, die man dafür braucht.
Benötigtes Material
Werkzeug

Schablone für Herzform aufzeichnen und mit Hilfe der Ringe die Lage des Faches und der Magnete festlegen. Hier muss man etwas experimentieren, abhängig vom vorhandenen Material und den Ringen.
Mit der Band- oder Dekupiersäge den Rohling ausschneiden und in der Mitte teilen. Auf dem Rohling die Herzform mit etwas Abstand zum Rand 2-mal nachzeichnen und auf der Stirnseite rundum die Mitte ebenfalls markieren.

Nun mit Raspel und Feile oder anderen Schleifwerkzeugen bis zum ersten Strich feilen, danach erst bis zum zweiten. Durch das Feilen/Schleifen in zwei Stufen erhält man ein gleichmäßigeres Ergebnis. Danach mit immer feinerem Schleifpapier noch vorhandene Unebenheiten glätten, bis man eine gleichmäßige Rundung erreicht hat.

Nun das Fach für die Ringe anzeichnen, die Herzhälften in einem Halter einspannen und mit einem passenden Bohrer mit mehreren Bohrungen vorbohren. Die Verwendung eines Bohrständers ist dabei sehr hilfreich. Anschließend mit einem Stemmeisen das Fach in den jeweiligen Hälften ausarbeiten und mit einer kleinen Feile oder Schleifpapier glätten.
Die Löcher für die Magnete müssen exakt angezeichnet werden, damit sie sich direkt gegenüber in den zwei Hälften befinden. Bohrdurchmesser und Tiefe hängt von den Magneten ab. Beim Einsetzen der Magnete auf richtige Polung achten! Je nachdem wie streng die Magnete ins Bohrloch passen, eventuell mit Sekundenkleber fixieren. Sollten die Herzhälften nicht genau zueinander passen, muss man die Oberfläche noch etwas nachschleifen.

Dem Herz den letzten feinen Schliff verpassen (320er Papier), bis sich die Oberfläche absolut glatt anfühlt und dann die Oberflächen mit Holzwachs oder Öl behandeln. Abhängig von der Breite der Ringe, in der einen Herzhälfte etwas Schaumstoff einlegen, der die Ringe festhält.
Mit etwas Geduld, handwerklichem Geschick und den richtigen Werkzeugen entsteht ein Unikat, das mehr ist als eine Ringbox – es ist ein Symbol der Verbindung.
Magnetmax wünscht viel Freude beim Nachbauen – und jede Menge kreative Funken beim nächsten Herzensprojekt. Weitere Magnete in passenden Größen für kreative Holzprojekte finden Sie in der Kategorie Neodym Magnete.
Holen Sie sich Inspiration für Ihr eigenes Projekt bei unserem magnetischen Schlüsselbrett oder den magnetischen Gläsern für den Camper.